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Carrot Cake à la Jamie Oliver

Carrot Cake

Was lange währt, wird endlich gut – das trifft den Nagel auf den Kopf! Dieses Rezept hier wartet nämlich schon seit drei Jahren darauf verbloggt zu werden. Das Problem daran: bei uns kommt Carrot Cake üblicherweise zur Osterzeit auf den Tisch. Nicht, weil er im Sommer, Herbst oder Winter nicht gut schmeckt. Ganz im Gegenteil! Allerdings ist die saftige Torte nicht grade wenig Arbeit und somit irgendwie auch was „Besonderes“. Im ersten Jahr hatte ich versäumt schöne Fotos zu machen. Im zweiten Jahr hatte ich zwar schöne Fotos, aber keine Zeit einen passenden Text zu schreiben. Als die Zeit dann da war, dachte ich mir „ach komm, jetzt kannst du auch bis Ostern warten“… Und nun stehen wir kurz vor den Feiertagen und wie der Zufall es so will, wurde der Carrot Cake am Wochenende für eine Babyparty gebacken.

Nach vielen Komplimenten für das tolle Rezept sehe ich mich nun auch in der Bringschuld und kredenze euch passend zu der bevorstehenden Osterzeit das weltbeste Carrot Cake Rezept ever. Und das sage ich nicht nur so! Schon alleine die Tatsache, dass es von Jamie Oliver ist, ist Bestätigung genug. Sollten dennoch Zweifel bestehen, wird der erste Bissen dieses saftig-kernigen Kuchens mit erfrischend-cremigem Frosting jedoch auch diese innerhalb weniger Millisekunden beseitigen.

Carrot Cake

Jamie backt den Kuchen in einer Kastenform, ich nutze meinen verstellbaren Tortenring und mache einen hohen Kuchen mit Frostingfüllung und -guss. Ihr könntet ihn auch in einer normalen Springform backen oder Muffins daraus machen. Das Einzige, wodrauf ihr achten müsst, ist die Backzeit, die sich natürlich entsprechend anpasst.

Zunächst müsst ihr 300g (vor dem Schälen) Möhren raspeln. Sie sollten nicht zu fein, aber auch nicht zu grob sein. Ich nutze dafür meinen KichenAid-Aufsatz und kippe anschließend direkt 125g Walnüsse durch den Raspelaufsatz. Wenn ihr die Möhren mit der Hand reibt, ist es einfacher die Walnüsse anschließend mit einem Messer o.ä. zu hacken. Auch hier gilt, nicht zu fein und nicht zu grob 😉

Schmelzt 250g Butter und rührt diese mit 250g braunem Zucker sehr schaumig. Das geht wie immer am besten in der Küchenmaschine, denn es muss ordentlich Luft unter das Gemisch geschlagen werden und das dauert ein wenig. Anschließend werden 5 Eigelb untergerührt – auch hier wieder lange schlagen. Das Eiweiss könnt ihr mit einer Prise Salz schaumig schlagen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und in einer separaten Schüssel 150g Mehl, 1 TL Backpulver, 125g gemahlene Mandeln, 1 TL Zimt, 1 Prise Muskat, 1 Prise Nelke und 1 Prise gemahlenen Ingwer verrühren. Da ich weder gemahlene Nelke noch gemahlenen Ingwer da hatte, habe ich Spekulatiusgewürz verwendet und zusätzlich noch Zimt dazugegeben. Die trockenen Zutaten werden jetzt gemeinsam mit den geraspelten Karotten und den gehackten Walnüssen mit einem großen Löffeln unter das Butter-Zucker-Ei-Gemisch gehoben. Zuletzt rührt ihr das Eiweiss unter bis ein homogener Teig entstanden ist.

Der Teig wird jetzt in die Backform gegeben und kommt für ca. 60 Minuten in den Ofen. Macht nach 45 Minuten schon einmal eine Stäbchenprobe. Sollte er oben drauf zu dunkel werden, deckt die Form mit Alufolie ab. Sobald der Kuchen fertig ist, holt die Form aus dem Ofen und lasst ihn gut abkühlen.

Für das Frosting 125g Mascapone, 225g Frischkäse, 85g Puderzucker und den Abrieb einer Limette verrühren. Da ich keine Limette da hatte, habe ich Citroback genommen, aber psst 😉 Die Mischung streicht ihr nun großzügig auf den erkalteten Kuchen. Wer den Carrot Cake füllen möchte, teilt ihn vorher in der Mitte durch. Den fertigen Kuchen zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen. Am besten schmeckt er, wenn er mindestens einen Tag vor dem Verzehr zubereitet worden ist.

Ich verziere ihn anschließend noch mit gehackten oder gehobelten Mandeln, die ich vorher mit Zucker in der Pfanne karamellisieren lasse.

Carrot Cake

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2 Comments

  • Reply
    Linda
    20. Februar 2018 at 09:30

    Wow, das sieht soooo lecker aus. Danke für die tolle Erklärung. Das werde ich auf jeden Fall auch einmal versuchen.

    • Reply
      jana
      21. Februar 2018 at 07:44

      Vielen Dank, liebe Linda 🙂 Der Kuchen ist die „Mühen“ auf jeden Fall wert. Berichte mal 🙂

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