Lieblingsrezepte

Schokorestekuchen

Schokorestekuchen

Jede Familie hat so ihre Standartrezepte. Die weltbesten Pfannkuchen habe ich hier schon verbloggt. Auch die Lasagne und die Thunfischpasta gehören zu unserem Standartrepertoire… und die Cookies. Und ich bin sicher, dass noch viele Weitere folgen werden! Man könnte also meinen, ich probiere nichts Neues aus. Das stimmt nicht so ganz. Man könnte sagen, ich nehme mir oft vor Neues auszuprobieren. Kochzeitschriften und Kochbücher sind ein Sammelsurium an Lesezeichen, meine Bookmarks kann ich auch schon nicht mehr zählen und ich habe auch noch einen Ordner in dem alle Screenshots von ausprobier-würdigen Rezepten landen.

Aber da ich ja bekannterweise zu den absoluten Entscheidungsphobikern gehöre – das Wort gibts übrigens wirklich (laut google eine Volkskrankheit, also gar nicht mal so schlimm 😉 – bleibe ich dann meistens doch bei Altbekanntem, denn dann weiß ich wenigstens, dass es gut wird werden sollte.

Der Schokorestekuchen gehört definitiv zu den Top 5 unserer All-Time-Favourite-Backwerden. Der Name lässt zwar darauf schließen, dass er der Schokoresteverwertung gilt… aber abgesehen davon, dass es in meinem Haushalt so gut wie nie Schokoreste geben könnte, ist er so lecker, dass man ruhig mal extra Schokolade für ihn kaufen sollte. Vermutlich haben alle meine Freunde, die jemals einen Geburtstagskuchen von mir bekommen haben, schonmal einen Schokorestekuchen bekommen. Dafür eignet er sich nämlich ganz hervorragend. Sei es in Herzform, als Gugl, in Gestalt von Muffins oder oder oder… Hauptsache es war schön viel Schoko drin und drauf. Früher habe ich den Kuchen auch nur gebacken, weil er so toll verziert werden konnte. Zweifarbige Schokoglasur, bunte Streusel, Raspelschokolade, Krokant und am Besten alles zusammen – muss ja schließlich nach was aussehen.

Schokorestekuchen

Für eine Standard-Guglform (ich habe einen Mini-Gugl verwendet und die Zutaten halbiert) müsst ihr 250g Butter mit 250g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker richtig schaumig rühren. Danach rührt ihr 4 ganze Eier und einen guten Schuss Rum (das Rezept sagt 3 EL, ich nehme immer etwas mehr) unter. Wenn alles ordentlich vermischt ist, müssen die trockenen Zutaten mit einem Löffel untergehoben werden: 300g Mehl, 2 TL Backpulver und 150g gemahlene Haselnüsse (wer die nicht zur Hand hat, kann auch gemahlene Mandeln oder Walnüsse nehmen oder einfach mehr Mehl).

Wenn die trockenen und feuchten Zutaten alle grade vermischt sind, kommen ca. 200g Schokoreste dazu. Das Tolle daran ist, dass ihr wirklich alles an Schokolade reintun könnt. Übriggeblieben Schoko-Osterhäschcn oder Adventskalender-Überbleibsel, Schokoriegel oder Pralinen. Wichtig ist nur, dass mind. 50g davon Zartbitter-Schokolade sind, sonst wird’s schnell zu süß. Ich habe auch noch ein wenig Nougat dazu gemischt.

Der Kuchen kommt jetzt bei 180° Umluft für ca 1 Stunde in den Ofen. Wenn der Kuchen die Stäbchenprobe besteht, darf er raus. Erst nach dem Abkühlen aus der Form hohlen und beliebig verzieren.

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